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Ganztagsschule in der Sekundarstufe I Drucken

Ab dem 1.8.2010 gilt ein veränderter Erlass „Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5 bis 10 an der Integrierten Gesamtschule“. Das Schulkonzept wird dahingehend angepasst.

Die Helene-Lange-Schule ist in der Sek I eine gebundene Ganztagsschule mit einer Fünf-Tage-Woche. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 10 sind verpflichtet, an drei Nachmittagen am Ganztagsbetrieb teilzunehmen.

Elemente des Ganztagsbereichs

Beispiel für den Stundenplan einer 5. Klasse

 

 

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Offener Beginn

7.30 - 8.00

 

 

 

 

 

1./2. Std.

8.00 - 9.30

Mathe

Deutsch

Sport

Individueller Wochenplan

Natur-  wissenschaft

1. Pause

9.30 - 9.50

 

 

 

 

 

3./4. Std.

9.50 -11.20

Gesellschafts-  lehre

Englisch

Mathe

Deutsch

Musik

2. Pause

11.20 -11.40

 

 

 

 

 

5./6. Std.

11.40 -13.10

Natur-  wissenschaft

Individueller Wochenplan

Werte und Normen

AWT

Soz.training
Klassenrat

Mittagspause

13.10 -14.15

 

 

 

 

 

7./8. Std.

14.15 -15.45

Kunst

AG*
(freiwillig)

Deutsch

Gesellschafts-  lehre

 

* verbindlich für SchülerInnen der Orchester- bzw. Sportklassen

 

Offener Beginn

Die Schule fängt täglich um 7.30 Uhr mit dem „Offenen Beginn“ an. Die folgende halbe Stunde ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen allmählichen Einstieg in den Unterrichtstag; sie dient entweder dem gemeinsamen Spiel oder Gesprächen, kann aber auch zur Erledigung schulischer Aufgaben genutzt werden. Die Schülerinnen und Schüler, die freiwillig dieses Angebot wahrnehmen, werden im ersten Halbjahr des fünften Jahrgangs von einer der beiden Klassenlehrkräfte betreut.

An den Offenen Beginn schließt sich ein sechsstündiger Unterricht an, unterbrochen durch die notwendigen Frühstücks- und Spiel- bzw. Erholungspausen.

 

Das Mittagessen

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I nehmen am gemeinsamen Mittagessen teil, das in Jahrgang 5 klassenweise von einer Lehrkraft betreut wird. Auch hier verringert sich die Anzahl der Betreuenden mit zunehmendem Alter der Kinder. Ziele des gemeinsamen Essens sind neben der Pflege sozialer Kontakte die Vermittlung von Esskultur und die Entwicklung eines Bewusstseins für gesunde Ernährung.

 

Mittagsfreizeiten

Das Freizeitangebot in der 70-minütigen Mittagszeit soll sich im Wesentlichen aus folgenden (Fach-) Bereichen zusammensetzen:

  • Sport / Spiel / Bewegung

  • musisch-kultureller Bereich

  • handwerklich-praktischer Bereich

  • neue Medien

Die Mittagsfreizeitangebote werden an die oben genannten Fachbereiche mit angebunden, d. h. die Aufgabe der Fachbereiche ist es, in Zusammenarbeit mit dem Freizeitteam ihre Räumlichkeiten (Werkstätten, Computerraum, Musikräume, Kunsträume, Photolabor, Freizeiträume, Bibliothek, Turnhalle) täglich während der Mittagsfreizeit zu öffnen und ein interessantes Freizeitangebot durch eine „Fachkraft“ anzubieten.

Durch diese Angebotspalette sollen die Schülerinnen und Schüler optimale Erholungsmöglichkeiten erhalten. Darüber hinaus können sie auf diese Weise verschiedene Formen der Freizeitgestaltung kennen lernen und ausprobieren.

Durch jahrgangsübergreifende Angebote werden die Möglichkeiten zu sozialen Kontakten erweitert, andererseits bieten Gesprächskreise die Gelegenheit, alters- oder geschlechtsspezifische Problematiken oder soziale Konflikte aufzuarbeiten. Insofern kann es stellenweise sinnvoll sein, die prinzipiell für alle offene Teilnahme an den Freizeitangeboten zeitweise zu begrenzen.

Freizeitangebote werden von den Lehrerinnen, Lehrern und den pädagogischen MitarbeiterInnen vorgehalten, ebenso können Schülerinnen, Schüler und Eltern Angebote machen. Außerschulische Organisationen sind ebenfalls herzlich eingeladen. Insgesamt dient das Freizeitangebot der Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Zwar ist die Teilnahme prinzipiell freiwillig, aber die Lehrkräfte beraten besonders die Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten mit der selbständigen Gestaltung der Freizeit haben bzw. deren individuelle Entwicklung durch die Teilnahme an bestimmten Angeboten gefördert werden könnte.

 

Arbeits- und Übungsstunden (Neu: IWO = Individueller Wochenplan)

In den Arbeits- und Übungsstunden bearbeiten die SchülerInnen ihren individuellen Wochenplan und üben und vertiefen so den Unterrichtsstoff bzw. erarbeiten Weiterführendes nach eigener Zeiteinteilung. Um den Schülerinnen und Schülern bestmögliche Hilfestellungen zu ermöglichen, werden die Arbeits- und Übungsstunden von den Fachlehrkräften betreut.

 

Klassenratsstunde/Verfügungsstunde

In der wöchentlichen Klassenratsstunde, die es in allen Jahrgängen der Sek I gibt und die von beiden KlassenlehrerInnen betreut wird, werden in erster Linie Probleme und Konflikte besprochen und Planungen usw. erörtert. In der Sek II haben die SchülerInnen wöchentlich eine Verfügungsstunde bei ihren TutorInnen.

 

Sozialtraining

Die SchülerInnen des 5. Jahrgangs haben außerdem eine Stunde Sozialtraining in der Woche. Dieses Training wird von einer Sozialpädagogin und einer Klassenlehrerin bzw. einem Klassenlehrer durchgeführt.

 

Arbeitsgemeinschaften

Alle Schülerinnen und Schüler haben an einem Nachmittag die Gelegenheit, an einer Arbeitsgemeinschaft teilzunehmen. Die Teilnahme an einer AG ist freiwillig. Ist jedoch die Entscheidung für eine AG getroffen worden, bindet diese die SchülerInnen für ein halbes Jahr. Alle AG-Angebote werden von den oben genannten (Fach-) Bereichen ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit dem Freizeitteam geplant und gestaltet. Hierfür müssen die einzelnen (Fach-) Bereiche AG-LeiterInnen benennen und einsetzen. Durch die AG-Dauer (90 Minuten) bietet sich die Möglichkeit, außerschulische Lernorte aufzusuchen bzw. außerschulische Organisationen zu integrieren.

Damit die AGs für die Schülerinnen und Schüler eine größere Terminflexibilität zulassen, können diese ggf. auch als Projekte, Exkursion oder Wochenendveranstaltung angeboten werden.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Oktober 2011 um 16:54 Uhr
 
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