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Ab dem 1.8.2010 gilt ein veränderter Erlass „Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5 bis 10 an der Integrierten Gesamtschule“. Das Schulkonzept wird dahingehend angepasst.
Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen wird eine gemeinsame Grundbildung vermittelt. Darüber hinaus fördern wir individuelle Fähigkeiten und Neigungen und bauen Defizite ab durch unterschiedliche Formen der Binnendifferenzierung, durch äußere Leistungsdifferenzierung in Grund-, Erweiterungs- und Zusatzkursen und durch Neigungsdifferenzierung.
Gemäß Erlass müssen integrierte Gesamtschulen nach der sechsten Klasse Formen der Fachleistungsdifferenzierung in Englisch und Mathematik (7), Deutsch (8) und in Naturwissenschaften (9) auf drei Niveaus durchführen.
Profilklassen
An der HLS werden in den Jahrgängen 5 bis 8 eine Sportklasse und in den Jahrgängen 5 bis 7 jeweils eine Orchesterklasse geführt. Dieses an den Interessen der SchülerInnen geknüpfte Konzept soll das Lernen und die soziale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler unterstützen.
Wochenplanarbeit
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Der Wochenplan als Instrument zur Förderung des selbstgesteuerten Lernens Eine entscheidende Voraussetzung für erfolgreiches Lernen ist Motivation, wobei die Quelle das Bedürfnis nach Autonomie und Selbstbestimmung ist. Die Wochenplanarbeit ist in besonderem Maße für selbstbestimmtes und individualisiertes Lernen geeignet. Dieses Lernen bedarf aber vieler Voraussetzungen. So soll das systematische Anwenden von Arbeitstechniken und Lernstrategien dazu führen, dass die SchülerInnen schrittweise ein subjektives Konzept zum eigenverantwortlichen Lernen entwickeln.
Die Aneignung und Förderung der oben genannten metakognitiven Lernstrategien, wie Ziele bestimmen, den Lernprozess planen und überwachen und den Prozess und das Ergebnis auswerten, unterstützen das Führen eines Logbuches. Wie in der Seefahrt im Logbuch der Standort des Schiffes auf seiner Fahrt aufgeschrieben wurde, dokumentiert das Logbuch den Stand des Lernens einer Schülerin/eines Schülers. Da das Logbuch ein Planungsinstrument ist, ist die Wirksamkeit nur gegeben, wenn es in Phasen des selbständigen Lernens zum Einsatz kommt. Die Wochenplanarbeit bietet einen in besonderem Maße geeigneten Handlungsrahmen dafür.
Wahlpflichtkurse
Im Erlass heißt es dazu, dass neben den zweiten Fremdsprachen Arbeit-Wirtschaft-Technik und Naturwissenschaften und möglichst auch Gesellschaftslehre sowie Fächer des Fachbereichs musisch-kulturelle Bildung angeboten werden sollen; es können weitere Fächer mit Ausnahme der Fächer Deutsch, erste Fremdsprache und Mathematik angeboten werden.
In jedem Schuljahr 7-10 werden auf einer Leiste jeweils mindestens zwei vierstündige Kurse (parallel zu den beiden Fremdsprachen) angeboten. Außer den im Erlass geforderten Fächern werden weitere Fächer (Gesellschaftslehre, Musisch-kulturelle Bildung und Sport) in das Konzept eingebunden und erweitern so das Angebot.
Für jedes Schuljahr gibt es ein festgelegtes, übergeordnetes Themenfeld. Die Auswahl dieser Themenfelder orientiert sich sowohl an den Kerncurricula der beteiligten Fächer als auch am Orientierungsrahmen Globales Lernen. Sie sind gesellschaftlich bedeutsam, zukunftsweisend und aktuell.
Übergeordnete Themenfelder für die Jahrgänge 7-10 sind:
Diese übergeordneten Themenfelder sind Bestandteil des Modells und bindend. Innerhalb dieses Rahmens sind verschiedene Kursthemen auf der Grundlage des Erlasses möglich. Die Wahl der Kurse findet für jeweils zwei Schuljahre statt. (Ende Jg. 6 und Ende Jg. 8)
Bei der Arbeit in den Kursen soll es eine starke Verbindung von theoretischen, praktischen und berufsbezogenen Anteilen geben.
Fächerübergreifende Vorhaben/Projekte
Fächerübergreifende Vorhaben und Projekte erleichtern nicht nur einen ganzheitlicheren, umfassenderen Zugriff auf Unterrichtsstoffe, sondern eröffnen auch den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, nach Interessen und Fähigkeiten unterschiedliche Aspekte zu erarbeiten.
Leistungsbeurteilung
Lernentwicklungsberichte
In der Helene-Lange-Schule werden den Schülerinnen und Schülern und den Eltern die Schulleistungen in den Jahrgängen 5 bis 7 in halbjährlichen Lernentwicklungsberichten mitgeteilt. Sie sind aussagekräftiger als Zensurenzeugnisse, da sie sowohl den individuellen Leistungsstand – bezogen auf die Kompetenzen – festhalten als auch die Lernentwicklung des einzelnen Kindes beschreiben. Außerdem beinhalten sie Aussagen zum allgemeinen Arbeits- und Sozialverhalten, geben Hinweise für Verbesserungsmöglichkeiten und lassen auch das jeweilige Kind zu Wort kommen und unterstützen so die Entwicklung einer realistischen Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten.
Ziffernzeugnisse
Wir erteilen Ziffernzeugnisse ab Klasse 8 und bei einem eventuellen Schulwechsel in eine Schule des gegliederten Schulwesens.
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