Chronik

Projekt Sucht - 2020

Die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs haben sich in dieser Woche mit der Thematik Sucht auseinandergesetzt. Erste eindrucksvolle Ergebnisse können Sie hier auf einem digitalen schwarzen Brett einsehen. Einige Links erfordern allerdings Zugangsdaten für unsere Schul-Cloud.

Die Schüler*innen sind in der Mittagsfreizeit Robotik konzentriert bei ihren Aufgaben. Gerne bauen sie eigene Robotermodelle, anstatt nach dem Legobauplan vorzugehen. Dies erfordert oft das Lösen konstruktiver Probleme, die während des Umsetzens einer Idee auftreten. Nach dem Zusammenbauen eines Roboters und dem Bestücken mit Sensoren erfolgt das Programmieren des Steuerbausteins mit der Lego Mindstorm Software. Das Ziel ist es den Roboter Aufgaben wie z.B. Hindernissen ausweichen, Linien verfolgen oder Tischkanten erkennen.

AWT Jahrgang 5

Der 5er Jahrgang baut als Übung zum Erlernen von Bohrungen Anzeichnen und dem Arbeiten mit der Ständerbohrmaschine einen Pantographen. Die Schüler*innen haben die benötigten Leisten abgelängt, sehr sorgfältig geschliffen und alles mit Schrauben verbunden. Sie haben sich über das selbstgebaute Vergrößerungsgerät sehr gefreut.

Mit einem sehr vielfältigen - zum Teil spektakutären - Programm, einem tollen Catering und abwechslungsreichen Aktivitäten präsentierte sich am Montag Abend (13.01.20) der aktuelle Abiturjahrgang in der Schule. Neben vielen unterschiedlichen Musikbeiträgen wurden auch Filmsequenzen mit Lehrer*inneninterviews oder einem Zusammenschnitt der Kursfahrt nach Wien präsentiert. Ein Highlight war die spektakuläre Akkrobatikgruppe. Die folgenden Bilder sollen allen einen Eindruck der sehr gelungenen Veranstaltung vermitteln.

Der Erdkunde-Kurs 12 im Ruhrgebiet

Vom 16.12 bis zum 17.12 fuhren wir, der Erdkunde Leistungskurs mit Frau Ziwes und Frau Aydogan, nach Oberhausen ins Ruhrgebiet. 

Nachdem wir unser Hostel bezogen und kurz Freizeit gehabt hatten, fuhren wir in die alte Zeche Zollverein in Essen. Dort wurden wir durch die stillgelegte Zeche geführt. Im Vordergrund stand hier der Strukturwandel, welchen wir im Unterricht bereits behandelt hatten und somit Vorwissen mitbrachten. Trotzdem wurde uns hier nochmal die damalige Wichtigkeit des sekundären Sektors bewusst und auch, wie wichtig der Abbau von Kohle für die Menschen früher war. 500 000 Leute haben früher in diesem Bereich gearbeitet. Das Gebiet ist in der Zeit immer größer geworden und erstreckte sich über 100 Hektar. 

Anschließend waren viele von uns noch bei der 150 Meter langen Zollverein-Eisbahn auf der man Schlittschuh laufen kann. Da die Zeit jedoch dafür nicht genügte, saßen wir daneben an einem kleinen Feuer, welches neben ein paar Hütten mit Punsch, Crêpes und anderen Kleinigkeiten stand. Hier konnte man noch einmal sehen, dass die alten Gebäude und Flächen für neue Attraktionen genutzt werden und den Ort damit besonders machen. 

Nachdem wir wieder zurück im Hostel waren, sind wir alle zusammen auf den Weihnachtsmarkt am Centro Oberhausen gegangen und haben den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Hier konnten wir uns als Gruppe besser kennenlernen. 

Am Dienstagmorgen nach dem Frühstück ging es dann gegen 8:15 Richtung Regionalverband Ruhr, wo wir unsere Reiseführerin abholten. Mit ihr fuhren wir zu verschiedenen Standorten wie zum Beispiel zu ThyssenKrupp-Zentrale, dem Tetraeder Bottrop, dem Centro in Oberhausen und dem Landschaftspark in Duisburg. Hier konnten wir die Geschichte der einzelnen Standorte und deren Wandel noch einmal genauer erkennen. Denn all diese Standorte werden heutzutage anders genutzt wie zum Beispiel als Tauchbecken, Open-Air Kino, Veranstaltungsräume oder Kletteranlagen. 

Zusammengefasst kann man also sagen, dass das Ruhrgebiet zu den wichtigsten Wirtschaftsstandorten in Deutschland gehörte und es Deutschland in der Wirtschaft zu den Spitzenreitern gebracht hat. Es heute aber damit zu kämpfen hat, eine neue wirtschaftliche Ausrichtung zu finden, obwohl bereits viele Schritte des Strukturwandels abgeschlossen sind. 

Unser Fazit für diese Exkursion ist, dass uns bewusst geworden ist, wie wichtig das Ruhrgebiet für unsere Wirtschaft war und ist und was für Auswirkungen der Strukturwandel im Ruhrgebiet hatte. Außerdem konnten wir als Kurs, welcher aus SchülerInnen aus zwei verschiedenen Schulen besteht, besser kennenlernen.  

 

 

 

Weihnachtliches Theater

Nach intensiver halbjähriger Vorbereitung mit Text lernen, sich in die Rolle hineinfinden, Kostümherstellung und Bühnenbildvorbereitungen verabschiedete die Theater-AG die Jahrgänge 5 und 6 am 20. Dezember weihnachtlich in die Feiertage. Die engagierten, aber vor der Aufführung vom Lampenfieber geplagten Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5, 6 und 8 präsentierten einige Sketche und Gedichte, die sowohl zum Lachen, aber auch zum Nachdenken anregten. Neben dem Weihnachtsmann, der lieber einen Kochtopf als Mütze trägt, und Problemen beim Wunschbriefversenden wurde auch thematisiert, dass Eltern manchmal zu wenig Zeit für ihre Kinder haben. Im Sketch wurden die Eltern darauf aufmerksam gemacht, dass es im Spielwarenladen aber leider doch keine Eltern zu kaufen gibt. Am Ende sorgten Oberst Frostig und seine „Armee“ an Wasserteilchen, dann noch für eine weiße Weihnacht, die uns leider meist nicht beschert wird. Der Auftritt wurde mit vielen Lachern und einigem an Applaus belohnt, was alle SchauspielerInnen mit Freude und ein wenig Erleichterung aufnahmen. Unterstützung bekam die Theater-AG von Mathis und Philip aus Jahrgang 7, die im Rahmen der Technik-AG die Koordination des Lichts für uns übernommen haben. Unter der Leitung von Frau Ziwes haben folgende SchülerInnen zum Gelingen beigetragen: Kaja Geldmacher, Lene Bechstein, Hunor Meyer (5c), Ben Krone (5d), Luna Said, Rieke Geldmacher, Lieke Röver, Lea Wright (6c), Celine Anke, Naya Juratly (6d), Joyce Tas, Melissa Niebur (8a), Marlin Walid Hussein (8c), Ida Arnaschus, Marlena Behmenburg, Hanna Götting (8d). Alle konnten ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen und freuen sich darauf, bald wieder einmal vor großem Publikum aufzutreten.

Mathematikolympiade 2019 / 2020

In diesem Schuljahr nahmen 21 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 13 an der 2. Stufe der Mathematik-Olympiade teil! Bei der Olympiade handelt es sich um einen bundesweiten Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, gedacht für mathematisch besonders interessierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler. Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde. Zudem durften sie sich ein Logikspiel aus der vom Förderververein finanzierten Sammlung aussuchen. Luna (5d), Taalke (6a), Paul (6a) und Madita (7a) wurden mit einer besonderen Urkunde für ihre erfolgreichen Bearbeitungen ausgezeichnet. Taalke qualifizierte sich erneut für die Landesrunde. Wir wünschen ihr viel Erfolg in Göttingen!

Auch in diesem Jahr hat die Schulgemeinschaft der Helene-Lange-Schule die Oldenburger Tafel tatkräftig bei ihrer Hilfe für bedürftige Oldenburger Familien unterstützt. Am 13.Dezember übergaben die Klassensprecherinnen und -sprecher des fünften Jahrgangs insgesamt mehr als 450 festlich verpackte Weihnachtsgeschenke, die nun von der Tafel an Kinder und Jugendliche aus dem Stadtgebiet weitergegeben werden können.  Mit dem neu erworbenen Anhänger der HLS machte sich die Delegation, bestehend aus den acht Klassensprechern, unserer Schulleiterin, Frau Steffen, Frau Aydogan und Frau Martinez auf den Weg in die Kaiserstraße. Hier wurden sie freundlich empfangen und es gab neben einem großen „Dankeschön“ auch eine Führung durch die Räume der Oldenburger Tafel. Vieles, was dort über die Arbeit der Tafel berichtet wurde, führte den Kindern und auch den Erwachsenen vor Augen, dass an dem Wohlstand, in dem die meisten von uns leben, nicht alle Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt teilhaben.

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