Schule ohne Rassismus

Seit 2014 ist die Helene-Lange-Schule eine "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". In dieser Zeit hat die zugehörige AG für Akzeptanz und Gleichberechtigung vielseitige Aktivitäten durchgeführt. Ein Schwerpunkt liegt dabei seit Beginn in der Betreuung des Schulpartnerschaftsprojektes "Jîyana Nû - Neues Leben" mit Schulen in Nordsyrien/Rojava, welches wir gemeinsam mit der OBS Eversten ins Leben gerufen haben. Hier organisierte die AG drei Spendenläufe, verschiedene Informationsveranstaltungen und ein Benefiz-Konzert an der OBS Eversten. Zusätzlich gestaltet die AG seit 2017 den Auftritt der Helene-Lange-Schule beim Christopher-Street-Day in Oldenburg. Neben diesen zwei großen Projekten besuchen die Schüler*innen der AG regelmäßig Fortbildungen, wie die Landestreffen der Schulen ohne Rassismus, die Jugendkongresse von WABE (wabe-info.de) oder Veranstaltungen von IBIS e.V. (ibis-ev.de) in Oldenburg. Im Schulleben setzt sich die AG, wie ihr Name bereits sagt, für Akzeptanz und Gleichberechtigung ein #wirsindnichtneutral.

Wir treffen uns jeden Freitag um 13:30 im Kunstraum B103. Komm gerne vorbei und schau dir an, was wir tun oder fang gleich an mitzuarbeiten :-) Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Das gesellschaftliche Leben und schulische Leben ist in den letzten Wochen durch das Corona-Virus auf den Kopf gestellt worden – es herrschen weiterhin Abstandsregeln und Veranstaltungsverbote, die es in diesem Jahr leider verhindern, dass der CSD Nordwest am 20.06. stattfindet. Doch die HLS zeigt sich auch 2020 sichtbar:

Die Schüler*innen der A.G. für Akzeptanz und Gleichberechtigung haben aus Solidarität zum CSD Nordwest das Schulgebäude mit einer Regenbogenflagge beflaggt.

Diskriminierung und Ausgrenzung von LGBTQI+ ist immer noch Alltag und droht gerade in Krisenzeiten, z.B. in den USA sowie in Polen, noch deutlicher zum Vorschein zu kommen. Aktuell trauen sich laut einer Studie der Europäischen Union für Grundrechte auch im Jahr 2020 immer noch die Hälfte der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*menschen und Intersexuellen nicht, ihre Sexualität sowie Identität offen auszuleben.

Die wichtigen und bedeutenden Fortschritte spiegeln sich auch in Deutschland nur sehr langsam in der Lebenswirklichkeit von LGBTQI*-Menschen wider.

Als A.G. für Akzeptanz und Gleichberechtigung zeigen wir deswegen im Namen unserer Schule Flagge und bleiben sichtbar!

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd  liegt es uns als AG und Projektgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage am Herzen, dass der Kampf gegen Rassismus in Deutschland, Amerika und auf der ganzen Welt zum Thema gemacht wird: 

Was ist der Auslöser für weltweite Anti-Rassismus- und „Black Lives Matter“-Proteste? 

Am 25. Mai 2020 kam der 46-jährige Afro-Amerikaner George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis in den USA ums Leben – Grund dafür war Polizeigewalt. Zu der Festnahme kam es, da Floyd bei einem Geschäft mutmaßlich mit Falschgeld zahlte. Die Festnahme war zwar dadurch gerechtfertigt, jedoch wurde ihm überaus viel Gewalt von den Polizisten entgegengebracht, obwohl Floyd keinen Widerstand leistete. Der Polizist Derek Chauvin brachte ihn um, indem er mehrere Minuten sein Knie in Floyds Nacken presste, während dieser bereits sagte „I cant breathe!“ Der Polizist ignorierte dies und hörte nicht auf, obwohl Floyd keinen Widerstand leistete. Kurz danach starb George Floyd. Dieses Handeln der Polizisten basierte wahrscheinlich auf einem rassistischen Weltbild, da die Gewalt keineswegs gerechtfertigt war. Dies ist bei weitem nicht der erste Vorfall von Polizeigewalt.  

Polizeigewalt ist in den USA insgesamt ein gegenwärtiges Thema und wird jedoch besonders präsent, wenn man sich Statistiken anschaut, bei denen es sich um Vorfälle handelt, in denen dunkelhäutige Menschen festgenommen oder kontrolliert wurden, obwohl sie unschuldig waren. 

 

Zusammenhänge zwischen Black Lives Matter und der CSD-Bewegung 

Aufgrund der Abstandsregelungen findet die Teilnahme der HLS am CSD Oldenburg dieses Jahr leider nicht statt, sodass wir diesen Augenblick ebenfalls nutzen möchten, um über Zusammenhänge aufzuklären: 

 

Der CSD basiert auf den Straßenaufständen vom 28. Juni 1969. Derzeit kam es zu gezielten Razzien der Polizei in Kneipen, die ihr Ziel vor allem in der LGBTQ+ Community sahen. Besonders betroffen bei diesen Razzien waren Afro-Amerikaner und Latein-Amerikaner – diese litten unter Misshandlungen und vor allem Willkür. Gruppen von Dragqueens und transsexuellen Latinas und Schwarzen setzten sich daraufhin zur Wehr. Sie starteten die Aufstände an der Christopher Street in New York. Eine dieser Frauen war Marsha P. Johnson. Sie war eine afroamerikanische Dragqueen und LGBTQ+ Aktivistin. Aufgrund der Razzien verspürte sie Ungerechtigkeit und trug dazu bei, dass die Aufstände beginnen konnten.  

Marsha P. Johnson litt bei den Razzien nicht bloß unter der Angehörigkeit zur LGBTQ+ Szene, sondern auch unter den Vorurteilen aufgrund ihrer Hautfarbe. Sie erfuhr viele Formen der Diskriminierung gleichzeitig und war letztendlich stark genug, um eine Revolution  anzuregen und tausende Menschen zu inspirieren. 

Diese Frau ist eine der Gründe, wieso viele Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung als der Heterosexuellen mittlerweile mehr Rechte haben und nicht mehr unter Razzien leiden müssen. Für diese Gruppe von Menschen hat sie gekämpft und hatte Erfolg. 

Menschen mit einer dunklen Hautfarbe müssen heutzutage immer noch unter willkürlicher Gewalt und Diskriminierung leiden – so sollte es nicht weitergehen. Alle Gruppen von Menschen sollten Gerechtigkeit erfahren und keiner sollte unter Rassismus leiden. 

 

Was müssen wir tun? 

Heutzutage werden Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe auch in Deutschland und Europa systematisch ausgeschlossen und leiden in jeder möglichen Situation unter Rassismus. Ihr Alltag besteht aus Folgen des Rassismus und sie erleben kaum Tage, an denen ihnen nichts rassistisches entgegengebracht wird. Alle müssen sich daran beteiligen, dass sich das System wandelt. Wir sollten uns dafür verantwortlich fühlen, dass jeder integriert sein kann und gerne in dieser Gesellschaft lebt. 

Dafür müssen wir für nachhaltige Verbesserungen innerhalb unseres Verhaltens sorgen. Es reicht nicht mehr aus, nicht rassistisch zu denken – es müssen Taten folgen und man muss sich öffentlich äußern.  

Hört auf, still zu sein. Wir müssen uns gegen die Menschen aussprechen, die sich rassistisch äußern und ihnen erklären, wieso wir anderer Meinung sind. Es ist genau jetzt besonders wichtig, seine Stimme zu erheben. Stille kann auch als Stille Zustimmung zum Rassismus gesehen werden, insbesondere wenn sich derzeit so viele Menschen aussprechen. 

Wir müssen Diskussionen zu diesem Thema führen und alle Stimmen hören. Wir müssen uns weiterbilden und uns mehr Geschichten anhören. Wir müssen den Menschen zuhören, die Ungerechtigkeit erfahren und lernen, was es bedeutet in dieser Gesellschaft eine andere Hautfarbe zu haben. Teilt die Geschichten und die Hintergründe der Proteste mit euren Angehörigen und klärt sie darüber auf, was in dieser Gesellschaft passiert und was nach wie vor falsch läuft.  

Auch in unserem Land kommt es kontinuierlich zu Verbrechen, die auf rassistischen Motiven basieren. Wir müssen also dafür sorgen, dass die Menschen in unserem direkten Umfeld endlich ein gerechtes Leben führen können. Und genau dazu kann Schule beitragen: Schulen können aufklären und gemeinsam die Frage stellen, wie Rassismus in Deutschland aussieht und wo unsere Probleme liegen. 

 

Wir haben uns als „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ dazu entschlossen, uns von jeglicher Form von Rassismus zu distanzieren und abzuwenden und Menschen aufzuklären. Es ist unsere Aufgabe als Helene-Lange-Schule Oldenburg, uns gegen Rassismus auszusprechen und uns solidarisch zu den blacklivesmatter-Protesten zu zeigen. 

 

Wir sagen NEIN ZU RASSISMUS 

 

#blacklivesmatter 

#BeiUnsAuch 

 

Am Montag, den 24.02., öffnete die HLS wie gewohnt am frühen Morgen ihre Türen zum gemeinsamen Lernen – doch an diesem Morgen wurde die gewohnte Umgebung gestört:

Die Scheiben, Eingangstüren, Schulwände und Klassentüren waren „tapeziert“ mit offensiven Plakaten zum Thema „Sprachgebrauch“. Es führte kein Weg an der Aktion von der A.G. für Akzeptanz und Gleichberechtigung vorbei!

Negatives wird im Sprachgebrauch von vielen immer noch mit den Wörtern „schwul“ oder „behindert“ gleichgesetzt. Auch im Bereich Schule muss ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass Wörter wie schwul oder behindert (u.v.a.) keine Schimpfwörter sind, sondern lediglich eine sexuelle Orientierung oder einen gesundheitlichen Zustand beschreiben.

Die Plakate fordern einen sensibleren Umgang mit Sprache, sollen zum Umdenken anregen und den unüberlegten bzw. falschen Sprachgebrauch aufzeigen.

In erster Linie sollten durch die von der A.G. für Akzeptanz und Gleichberechtigung durchgeführte Aktion Gesprächsanlässe an der HLS geschaffen werden – und dies war ein voller Erfolg!

Die Plakataktion erregte viel Aufsehen an der HLS – die Schüler*innen diskutierten untereinander über den Sprachgebrauch und thematisierten dies zudem mit ihren Lehrkräften in den Klassen. Die sprachsensibilisierenden Plakate führten dazu, dass viele Schüler*innen in dieser Woche innehielten und reflektierten, wie sie selbst mit diesen eigentlich zustandsbeschreibenden Worten umgehen. 

Ein Großteil der sprachsensibilisierenden Plakate geht nun an weitere Schulen, die bereits im Raum Vechta und Osterholz-Scharmbeck gefunden wurden, um auch dort wachzurütteln.

Information:

"Die sprachsensibilisierenden Plakate sind im Rahmen der AG "Vielfalt leben!" am Werner-von-Siemens-Gymnasium in Bad Harzburg entstanden, die von der Lehrkraft Kara-Arietta Lissy geleitet wird."

Die Hilfsorganisation medico international bedankt sich mit folgenden Worten für die große Spende der OBS Eversten sowie der IGS Helene-Lange-Schule:

Liebe Schüler*innen, liebe Lehrer*innen der IGS Helene-Lange-Schule,

im Namen von medico international und unserer Partnerorganisation Kurdischer Roter Halbmond aus Rojava/Nordsyrien möchte ich ganz herzlich Dankeschön sagen, für diese große Spende über 22.000 Euro für die Nothilfe in Rojava!

Wir wissen, dass der Spendenlauf ursprünglich für eure Partnerschulen gedacht war und es ist ein durchaus trauriger Anlass, dass ihr das Geld nun für die Nothilfe in Nordsyrien bereitstellt. Umso mehr waren wir beeindruckt, dass ihr euch entschieden habt das Geld weiterzugeben. Die Unterstützung wird vor Ort mehr denn je benötigt werden, denn jetzt kommt der Winter und auch die Familien und Kinder aus Girê Spî können nicht zurück in ihre Heimat, denn die Stadt ist weiterhin unter Besatzung türkischer Milizen.

Ein großes Dankeschön also für euer Engagement. Solche Aktionen sind oft ebenso wichtig, wie die materielle Unterstützung, denn sie zeigen, dass die Menschen vor Ort nicht allein gelassen werden!

Mit freundlichen Grüßen

Anita Starosta (Referentin für Nordsyrien, Türkei, Irak)"

Partnerschaftsprojekt „Jîyana Nû – Neues Leben“:

Seit fast fünf Jahren unterstützen die IGS Helene-Lange-Schule und die OBS Eversten gemeinsam engagiert den Wiederaufbau der Schulen in Nordsyrien. Allen Schüler*innen, Eltern und allen anderen Spender*innen gilt ein herzlicher Dank  für die geleisteten Beiträge! Es wurde erneut ein hoher Betrag gesammelt, 22 000 Euro. Doch jetzt sind die Schulen dort verlassen, vielleicht zerstört, und es herrscht erneut Krieg. 

Vorschläge zu einer Verwendung der Spendengelder wurden allen Schüler*innen und Eltern der HLS in einem ausführlichen Brief erläutert: Die Initiator*innen der Partnerschaftsprojekte „Jîyana Nû – Neues Leben“ beider Schulen schlagen vor, die diesjährigen Spendengelder dem Nothilfekonto von „medico international"  zur Verfügung zu stellen. Über ihre Verwendung zur Unterstützung der Menschen in der Region unserer Partnerschulen sind sie in Kontakt mit der zuständigen Mitarbeiterin. Die Kollegien beider Schulen unterstützen diesen Vorschlag geschlossen.

Spender*innen, die einer Verwendung in diesem Sinne nicht zustimmen, wenden Sie sich bitte bis zum 22.11.2019 an die Schule, damit der Betrag zurückerstattet bzw. für einen späteren Zeitpunkt zurückgelegt werden kann. 

Wir halten an der Idee unseres Projektes fest und hoffen sehr, dass es in der Zukunft wieder bessere Zeiten erleben wird!

 

Zum Hintergrund:

Seit dem Beginn der Invasion des türkischen Militärs und der verbündeten islamistischen Milizen am 9. Oktober war u.a. die nordsyrische Grenzstadt Tal Abyad intensiven Luft- und Artillerieangriffen ausgesetzt. Viele der Zivilist*innen sind auf der Flucht, zurzeit steht die Stadt unter türkischer Besatzung. Ihr kurdischer Name ist Girê Spî, und dort steht die Partnerschule der OBS Eversten. 

Am 13. Oktober hat die türkische Luftwaffe angefangen, das Stadtzentrum von Kobanê zu bombardieren und damit auch dort die Bevölkerung in die Flucht getrieben. Kobanê ist nach dem Aufbau erneut von Zerstörung bedroht und jetzt weitgehend verlassen. Inzwischen sind syrisches und russisches Militär in der Stadt angekommen, im Norden und Westen vor der Stadt das Türkische. In Kobanê steht die Partnerschule der IGS Helene-Lange-Schule. 

Obwohl dieser Angriffskrieg lange und öffentlich durch die türkische Regierung angedroht wurde, ist seine Realität ein Schock. Wir wissen nicht, wo sich die Kolleg*innen jetzt aufhalten, die unseren Kolleg*innen beim Besuch der Partnerschulen im letzten Jahr so überzeugend vom Neuaufbau eines demokratischen Erziehungs- und Bildungswesens in dem Gebiet der Selbstverwaltung berichtet haben. Mit ihrer Arbeit hatten sie die Grundlage für ein friedliches, gleichberechtigtes Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen in der Region gelegt. Wir wissen nicht, unter welchen Bedingungen bzw. ob sie noch leben.

Nach Schätzungen befinden sich bereits ca. 300 000 Menschen aus der Region auf der Flucht, darunter ca. 70 000 Kinder. Aufgrund des zunehmenden Mangels bei der Grundversorgung und dem Notfalldienst sowie der Bedrohung selbst der Gesundheitseinrichtungen durch militärische Angriffe ist ihre Situation dramatisch. 

Viele internationale Hilfsorganisationen haben ihre ausländischen Mitarbeiter*innen aus dem Gebiet abgezogen. Die Hilfsorganisation "medico international", die seit langem in Koordination mit dem lokalen Kurdischen Roten Halbmond humanitäre Projekte in der Region unterstützt, hat umgehend ein Spendenkonto für die Nothilfe eingerichtet. 

Die Schüler*innen und Lehrkräfte unserer Partnerschulen brauchen jetzt, zusammen mit allen anderen Schutzsuchenden, vor allem das Lebensnotwendige

HLS beim CSD 2019

Am Samstag den 15.06.2019 hat die Helene-Lange-Schule zum dritten Mal am Oldenburger CSD Nordwest teilgenommen. Gemeinsam mit anderen Schulen (IGS Kreyenbrück sowie Gymnasium Brake) stand die HLS engagiert für eine vielfältige und tolerante Gesellschaft und für den Respekt gegenüber allen Menschen ein. Hierbei wurde ein farbenfroher und gelungener Auftritt inszeniert! Mit bunt-dekoriertem LKW, lauter Anlage mit guter Musik und einer motivierten, großen Fußtruppe demonstrierten die Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte der Helene-Lange-Schule für das Menschenrecht, eine individuelle sexuelle und geschlechtliche Identität zu leben. 

Noch einmal vielen Dank an alle Teilnehmenden!

Heute (Samstag, 23.3.2019) haben wir mit unserer AG für Akzeptanz und Gleichberechtigung am ersten Oldenburger Vernetzungstag der "Schulen mit Courage" bei IBIS e.V. teilgenommen. 

Nach einem gemeinsamen Start in Form eines Vortrags und einer Diskussion zum Thema Diskriminierung wurde sich in zwei verschiedenen Workshops kreativ mit dem Thema Diskriminierung auseinandergesetzt. Eine Gruppe verfasste Texte, die andere malte Acrylbilder. Während der Workshops und dem gemeinsamen Mittagsessen gab es viel Zeit für Austausch, Diskussionen und ein Kennenlernen der anderen Schulen. Vertreten waren die OBS Eversten, OBS Osternburg sowie die Waldschule Hatten. Wir hoffen, dass beim nächsten Treffen auch weitere Oldenburger Schulen teilnehmen und wir die vielen gemeinsamen Ideen auch umsetzen können.

Am 15.12.2018 haben wir mit der AG für Akzeptanz und Gleichberechtigung (Projekt: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage) Spenden für unsere Partnerschule in Kobanê gesammelt.
Die Spenden benötigen wir für Schulmaterialien für unsere syrischen Partnerschulen aus dem gemeinsamen Projekt „Jîyana Nû“ mit der OBS Eversten, die sich ebenfalls an der Aktion beteiligt hat.
In der winterlichen Kälte sind wir durch die Innenstadt gelaufen und haben die Menschen über unser Projekt aufgeklärt und um eine kleine Spende gebeten. Passend zur Weihnachtszeit gab es ab einer Spende von einem Euro eine Tüte mit selbstgebackenen (veganen!) Keksen als kleines Dankeschön. Diese Plätzchen haben wir am Vortag in der Schulküche gebacken

Bei dieser kurzen Wochenend-Aktion haben wir innerhalb von ca. eineinhalb Stunden ganze 277€ gespendet bekommen! Ein Riesenerfolg und eine wunderbare Aktion ganz getreu dem Motto „Eine gute Tat am Tag“. 

Ein riesengroßes Dankeschön an alle Helfer und Spender!

Seite 1 von 4