Deutsch

Bundesweiter Vorlesetag 2014

Vorlesen ist eine schöne Sache: „Große“ lesen für „Kleine“

Am bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen am 21. November wurde auch an unserer wieder Schule vorgelesen: Schülerinnen und Schüler aus dem 10. und dem 13. Jahrgang hatten Texte ausgesucht, um für die Fünftklässler vorzulesen. Begeisterung gab es auf beiden Seiten und in gemütlicher Atmosphäre lauschten die Mädchen und Jungen den spannenden Geschichten.

Der bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Jedes Jahr am dritten Freitag im November begeistert der Bundesweite Vorlesetag mittlerweile mehr als 80.000 Vorleserinnen und Vorleser sowie Millionen Zuhörer.

 

Mit unserer wiederholten Teilnahme an der Aktion „Bundesweiter Vorlesetag“ wollten wir die Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken und damit einen Beitrag zur Leseförderung leisten.

Für die verschiedenen Gruppen hatten die Schülerinnen und Schüler aus dem 13. Jahrgang Klassiker der Kinderliteratur und aktuelle Bücher ausgewählt. Ein breites Spektrum wurde angeboten: Geschichten wie “Das Geheimnis von Bahnsteig 13“, „Die drei ? ? ? Kids – Fluch des Goldes“ oder “Ronja Räubertochter”.

In dem Deutschkurs im 13. Jahrgang bei Susann Kahler war vorher die eigene Lesesozialisation der Schülerinnen und Schüler Thema im Unterricht gewesen. Wer als Kind viel vorgelesen bekommt, entwickelt auch später Interesse daran, selbst zu lesen, wurde dabei festgestellt. „Wir nehmen am bundesweiten Vorlesetag teil, weil das Lesen die Fantasie anregt und das Sprachverständnis fördert. Damit möchten wir die Kinder für das Lesen und für Bücher begeistern“, so Susann Kahler.

Die neue Vorlesestudie 2014 zeigt: „Vorlesen trägt zum Austausch zwischen Eltern und Kindern bei und stärkt so familiäre Bindungen.“

Der größte Teil der Eltern liest demnach ihren Kindern regelmäßig vor und nutzt die Vorlesezeit auch für Gespräche über alltägliche Situationen. Aber immer noch komme das Lesen in 31% der Familien zu kurz.

Laut der Studie, die anlässlich des elften bundesweiten Vorlesetages von der Stiftung Lesen vorgestellt wurde, werde in 30 Prozent der Familien mit Kindern im Vorlesealter von zwei bis acht Jahren selten oder gar nicht vorgelesen. Auch das Vorlesen in Bibliotheken, Kitas, Schulen und an anderen Orten wirke sich indirekt auf die Familien aus, da die Kinder zuhause von diesen Erlebnissen sprechen.

Deshalb ist der Vorlesetag im nächsten Jahr am schon vorgemerkt! Wir hoffen, dass sich auch dann wieder engagierte Vorleserinnen und Vorleser finden!


Jutta Schmidt-Prestin (Bibliotheksteam)

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