Chronik Oberstufe

Es gibt ein Leben danach!

Zukunftswerkstatt der Ober-/Abschlussstufe:

Fieser Spoiler: Es gibt ein Leben danach! Die spannende Frage, ob nach der Schulzeit noch irgendetwas kommt, trieb etliche Schüler*innen bis vor kurzem um. Jetzt, als die Spannung nach vielen Schuljahren auf den Siedepunkt zustrebte, wurde sie den Schüler*innen des elften Jahrgangs bzw. der Abschlussklasse 11/12 vorsätzlich verdorben.

Skifahrt 2020

Vom 17. bis zum 25. Januar ging es auch dieses Jahr für uns, den 12. Jahrgang, auf Skifahrt nach Österreich.

Dank des sehr sonnigen Wetters auf der Piste konnten wir uns voll und ganz auf das Skifahren konzentrieren. Mit Stolz können wir sagen, dass sich zum ersten Mal weder Schüler*innen, noch Lehrer*innen auch nur leicht verletzt haben und sich Krankenwagen und Nothubschrauber dieses Jahr anderen Aufgaben widmen konnten. Das Skigebiet „Goldeck“ bot Pisten sowohl für Anfänger*innen als auch für Profis an und ermöglichte so, dass jede*r auf seine/ihre Kosten kommen konnte. Mit sehr viel Spaß und schnellen Fortschritten fuhren sogar die Anfänger*innen bald herausfordernde Pisten. Insgesamt gab es viele Möglichkeiten über sich hinauszuwachsen und auch als gesamte Gruppe hatten wir die Möglichkeit, auf der Fahrt noch stärker zusammen zu wachsen.

Die Unterkunft in Seeboden sorgte dank des sehr freundlichen Personals für ausreichend Verpflegung und gemütliche Zimmer. Durch die tägliche „Eumelwahl“ am Abend konnten die lustigsten „Ausrutscher“ gekrönt werden. Die sogenannten „Eumel“ waren am darauffolgenden Tag aufgrund ihrer bunten T-Shirts auf der Skipiste kaum zu übersehen.

Insgesamt war die Skifahrt sehr spaßig und wir konnten mit vielen tollen Erlebnissen nach Hause fahren.

 

Marie und Carla (Q1)

Mit einem sehr vielfältigen - zum Teil spektakutären - Programm, einem tollen Catering und abwechslungsreichen Aktivitäten präsentierte sich am Montag Abend (13.01.20) der aktuelle Abiturjahrgang in der Schule. Neben vielen unterschiedlichen Musikbeiträgen wurden auch Filmsequenzen mit Lehrer*inneninterviews oder einem Zusammenschnitt der Kursfahrt nach Wien präsentiert. Ein Highlight war die spektakuläre Akkrobatikgruppe. Die folgenden Bilder sollen allen einen Eindruck der sehr gelungenen Veranstaltung vermitteln.

Der Erdkunde-Kurs 12 im Ruhrgebiet

Vom 16.12 bis zum 17.12 fuhren wir, der Erdkunde Leistungskurs mit Frau Ziwes und Frau Aydogan, nach Oberhausen ins Ruhrgebiet. 

Nachdem wir unser Hostel bezogen und kurz Freizeit gehabt hatten, fuhren wir in die alte Zeche Zollverein in Essen. Dort wurden wir durch die stillgelegte Zeche geführt. Im Vordergrund stand hier der Strukturwandel, welchen wir im Unterricht bereits behandelt hatten und somit Vorwissen mitbrachten. Trotzdem wurde uns hier nochmal die damalige Wichtigkeit des sekundären Sektors bewusst und auch, wie wichtig der Abbau von Kohle für die Menschen früher war. 500 000 Leute haben früher in diesem Bereich gearbeitet. Das Gebiet ist in der Zeit immer größer geworden und erstreckte sich über 100 Hektar. 

Anschließend waren viele von uns noch bei der 150 Meter langen Zollverein-Eisbahn auf der man Schlittschuh laufen kann. Da die Zeit jedoch dafür nicht genügte, saßen wir daneben an einem kleinen Feuer, welches neben ein paar Hütten mit Punsch, Crêpes und anderen Kleinigkeiten stand. Hier konnte man noch einmal sehen, dass die alten Gebäude und Flächen für neue Attraktionen genutzt werden und den Ort damit besonders machen. 

Nachdem wir wieder zurück im Hostel waren, sind wir alle zusammen auf den Weihnachtsmarkt am Centro Oberhausen gegangen und haben den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Hier konnten wir uns als Gruppe besser kennenlernen. 

Am Dienstagmorgen nach dem Frühstück ging es dann gegen 8:15 Richtung Regionalverband Ruhr, wo wir unsere Reiseführerin abholten. Mit ihr fuhren wir zu verschiedenen Standorten wie zum Beispiel zu ThyssenKrupp-Zentrale, dem Tetraeder Bottrop, dem Centro in Oberhausen und dem Landschaftspark in Duisburg. Hier konnten wir die Geschichte der einzelnen Standorte und deren Wandel noch einmal genauer erkennen. Denn all diese Standorte werden heutzutage anders genutzt wie zum Beispiel als Tauchbecken, Open-Air Kino, Veranstaltungsräume oder Kletteranlagen. 

Zusammengefasst kann man also sagen, dass das Ruhrgebiet zu den wichtigsten Wirtschaftsstandorten in Deutschland gehörte und es Deutschland in der Wirtschaft zu den Spitzenreitern gebracht hat. Es heute aber damit zu kämpfen hat, eine neue wirtschaftliche Ausrichtung zu finden, obwohl bereits viele Schritte des Strukturwandels abgeschlossen sind. 

Unser Fazit für diese Exkursion ist, dass uns bewusst geworden ist, wie wichtig das Ruhrgebiet für unsere Wirtschaft war und ist und was für Auswirkungen der Strukturwandel im Ruhrgebiet hatte. Außerdem konnten wir als Kurs, welcher aus SchülerInnen aus zwei verschiedenen Schulen besteht, besser kennenlernen.  

 

 

 

Ehemaligentreffen 2019

Ehemaligentreffen am 27.12.

Wie jedes Jahr findet auch in diesem Jahr das Ehemaligentreffen der Schüler*innen der Helene-Lange Schule am 27. Dezember statt. Bei diesem Termin sind alle Abgänger*innen - und auch ehemalige Kolleg*innen - herzlich eingeladen sich ab 19 Uhr am Freitag Abend in unserer umdekorierten Schulmensa wiederzusehen. Für Getränke und Musik sorgt wie immer der 13. Jahrgang der Schule. Wir freuen uns über viele Besucher und hoffen, euch eine schöne Atmosphäre bereiten zu können!

Im August ist sie gestartet: unsere neue Klasse 11/12, die es Schülerinnen und Schülern mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Bereich Geistige Entwicklung ermöglicht, ihre Schulzeit an der HLS zu vollenden. 

Sechs Jugendliche sind nach Abschluss der Zeit in ihren Jahrgängen zum Ende des zehnten Schuljahres in die Klasse 11/12 gewechselt. Dort werden sie mit gezieltem Blick auf ihre individuelle Entwicklung vorbereitet auf den Übergang von der Schule ins Erwachsenen- und Berufsleben. Deshalb ist der Unterricht weitgehend projektorientiert organisiert und beinhaltet, neben der Vertiefung der Kulturtechniken in Mathematik und Deutsch, die Beschäftigung mit Bausteinen aus dem Bereich der gesellschaftlichen, personalen und beruflichen Bildung. Um den Übergang in den Beruf vorzubereiten, haben die Schüler*innen donnerstags die Gelegenheit, an der BBS III im Rahmen eines Kooperationsprojektes im Gartenbau und im Bereich Hauswirtschaft praktisch zu arbeiten, freitags lernen und arbeiten sie innerhalb des Praxistages in individuell ausgesuchten Oldenburger Betrieben. Der Sportunterricht und der Unterricht in musisch-kultureller Bildung sind inklusiv mit Gruppen aus dem elften Jahrgang der gymnasialen Oberstufe organisiert. 

Mit Blick auf das erste Quartal lässt sich von einem gelungenen Start sprechen: Die Schüler*innen fühlen sich angenommen, sie haben sich in ihre neue Klasse eingelebt und erobern das ihnen bekannte Schulleben aus neuer Perspektive: nämlich als Schüler*innen des Sekundarbereichs II, als bereits Erwachsene oder eben auf der Zielgeraden dorthin.

Gleichzeitig sind wir als Schulgemeinschaft stets auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, das inklusive Miteinander noch auszubauen, gemeinsame Begegnungen und Lernanlässe zu schaffen. Auch freuen wir uns über Unterstützung von außen, insbesondere mit Blick auf die Berufsorientierung. Denn nach wie vor ist es nicht einfach, für junge Erwachsene mit einer Beeinträchtigung Arbeitsmöglichkeiten zu finden. Für unsere Jugendlichen haben sich für ihren Praxistag, auch dank großem Elterneinsatz, passende Betriebe gefunden. Die Palette ist aber durchaus ausbaufähig! Weitere Unterstützungsmöglichkeiten zum Übergang Schule – Beruf werden in Kooperation mit der Carl-von-Ossietzky Universität im Rahmen der Projekte STABIL (Selbstbestimmung und Teilhabe für alle in Berufswahl und Berufsbildung) und TiT (Teilhabe im Transitionsprozess) entwickelt.

Mit bereitgestellten Flyer möchten wir Interessierte auf unser einzigartiges Bildungsangebot aufmerksam machen und um Unterstützung bitten.

 

Statements der Schüler*innen aus der Klasse 11/12 zu ihrer Klasse

  • Wir sind nur sechs Schüler in der Klasse. Ich kann konzentriert arbeiten, weil es ruhig ist.
  • Ich fühle mich wohl in der Klasse und komme gern in die Schule.
  • Ich finde gut, dass es die Klasse 11/12 gibt.
  • Ich finde alles cool.
  • Ich lerne gern. Ich mache gern Sport.
  • Wir verstehen uns alle gut.
  • Wir helfen uns gegenseitig in der Klasse.
  • Die Lehrerinnen sind nett und bringen uns viel bei.
  • Die Lehrer und Schulbegleiter sind alle nett und hilfsbereit.

 

  • Es fehlt normaler Unterricht, also Unterricht mit Fächern wie in der SEK1.
  • Der Klassenraum ist noch zu kahl.
  • Die Küchenzeile fehlt noch.
  • Das Raumklima ist nicht gut. Manchmal ist es zu kalt und es zieht.
  • Es sind zu wenig Schüler in der Klasse.
  • Ich möchte auch in die anderen Klassen gehen und dort Unterricht mitmachen.

 

 

 

Triathlon-Projekt an der HLS

Der Leistungskurs Sport des 12. Jahrgangs hat in den letzten Wochen fleißig für eine Triathlonprüfung trainiert. Hierzu bekamen wir tolle Unterstützung von Christian Woitha, der in der Kooperation mit der BKK Mobil Hamburg steht. Christian, welcher selbst ein aktiver und erfahrener Triathlet ist, hat uns tatkräftig beim intensiven Training unterstützt und sehr gut auf die Prüfung vorbereitet. Besonders von Vorteil war dies für die Schüler, die eine sportpraktische Abiturprüfung im kommenden Jahr im Triathlon absolvieren wollen. Durch intensives Technik- und Intervalltraining und viele hilfreiche Tipps, vor allem bezüglich der richtigen Atmung und Laufweise, wurden wir alle sehr gut auf unsere Prüfung vorbereitet.

Für das Lauftraining haben wir ein sogenanntes Lauf-ABC absolviert, wodurch wir auch selbstständig darauf achten konnten, welcher Laufstil für uns am besten für einen Triathlon ist. Im Freibad des Olantis Huntebades trainierten wir dann das Schwimmen. Gut aufgewärmt durch das Fahren zum Bornhorster See, konnten wir dort wunderbar das schnelle Radfahren üben. Auch wenn alle nach den Trainingseinheiten mit Christian fix und fertig waren, hat es sehr zu unserer sportlichen Weiterentwicklung beigetragen und besonders die Schüler*innen der sportpraktischen Abiturprüfung für das kommende Abitur vorbereitet.

Von Pia Schiller

Bericht über die OLMUN 2019

14 Schülerinnen und Schüler vertreten die Helene-Lange Schule auf der diesjährigen OLMUN (Oldenburg Model United Nations), die vom 18. – 21.6. in Oldenburg stattfindet. Unsere SchülerInnen sind in diesem Planspiel die Delegierten von Mali, Myanmar und Peru sowie von Greenpeace. Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa und Übersee simulieren eine Generalversammlung der Vereinten Nationen, die unter dem Motto “Off to a new beginning - Moving beyond borders““ steht. Hierbei wird ein breiter Strauß von Themen behandelt: es geht u.a. um die Prävention und die Kontrolle von Epidemien, die Freiheit und Unabhängigkeit der Presse, den Schutz von Zivilisten in Kriegsgebieten und um die politische Lage in Venezuela. Unsere Abiturientin Tomke Gerdes ist in diesem Jahr Mitglied im exklusiven Sicherheitsrat und unser Abiturient Stefan Gottschalk hat die besondere Ehre, auf der Eröffnungssitzung eine “opening speech“ zu halten. Die SchülerInnen diskutieren in der Konferenzsprache Englisch noch bis Freitag und haben abends in einem interessanten Rahmenprogramm die Möglichkeit, zu neuen und spannenden Begegnungen zu kommen.

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Kontaktdaten

Helene-Lange-Schule
Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe
Marschweg 38
26122 Oldenburg

Sekretariat:

  • Telefon: 0441 / 95016-11
  • Telefax: 0441 / 95016-36
  • Email: sekretariat@hls-ol.de

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  • Mo. - Do. 8.00-10.00 und 11.15-16.00 Uhr
  • Freitag  8.00-10.00 und 11.15-13.15 Uhr